Streuen des Mandalas



Während der Kulturtage lassen fünf tibetische Mönche aus der Klosteruniversität Sera Jey in geduldiger und faszinierender Arbeit ein Mandala aus Millionen feinsten Sandkörnern vom Buddha Prajnaparamita entstehen. Meditation und Konzentration stehen dabei im Vordergrund, denn das Streuen eines Sandmandalas ist eine filigrane und kunstvolle Arbeit. Es ist darüber hinaus ein wichtiges Ritual der buddhistischen Glaubenspraxis.

Täglich, über neun Tage, gibt es die Möglichkeit den Mönchen: Geshe Palden Öser, Geshe Jamlo Dhondup Geshe Konchok Monlam Geshe Lobsang Tashi Geshe Tsering Sonam bei ihrer meditativen Arbeit über die Schulter zu sehen. Nach seiner Vollendung wird das Mandala in einer Zeremonie aufgelöst und zerstört - als Zeichen der Vergänglichkeit.